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Samstag, 22. August 2009
In 3 Tagen geht es mit der Quali los. Die Turniere in Cincinnati und Toronto geben einen guten Vorgeschmack auf New York.

Bei den Herren kristallisiert sich immer deutlicher das extrem starke Niveau der Weltspitze heraus. Überraschungen gelingen kaum, Federer, Murray, Nadal und Djokovic im Halbfinale wäre auch in New York vorstellbar. Dazu noch DelPotro, Roddick und vielleicht Tsonga - das war es auch schon mit den möglichen Turniersiegern.
Symptomatisch war Cincinnati auch für Jürgen Melzer. Der beste Österreicher spielt brav mit, gewinnt eine oder auch mehrere Runden, um sich dann stets auf den Boden der Realität zurückzuholen. Gegen die Weltspitze ist nichts zu holen. Aber immerhin: Melzer bringt brav seine Leistung und benimmt sich. Das ist zwar nicht berauschend. So manch anderer Österreicher unter den Top 100 kann davon aber nur träumen.
Ähnliches wie für Melzer gilt übrigens auch für Sybille Bammer. Brav, aber selten berauschend - von ihrem Sieg gegen Williams abgesehen. Sich unter den Top 30 zu etablieren, ist eine Leistung, der Kompliment gebührt. Aber zu den wirklich guten Damen muss Bammer leider aufschauen, wie ihre Niederlage gegen Scharapowa zeigt. Gegen jemanden, der 17 (!!) Doppelfehler macht in zwei Sätzen zu verlieren, ist schon fast ein Kunststück.
In 3 Tagen geht´s jedenfalls los. Ich werde für euch live dabei sein. Anregungen, Beschwerden, und Sonstiges wie immer an redaktion@tennisweb.at oder stef.riecher@gmail.com.
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Stefan Riecher ist staatlich geprüfter Tennislehrer und ausgebildeter Schiedsrichter. Seit 2006 schreibt er für die Tageszeitung Die Presse, seit 2007 berichtet er aus New York, 2009 erstmals aus Flushing Meadows.
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