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Cincinnati: Bammer sorgt für Sensation
Die Oberösterreicherin gewann in den USA auch den zweiten Vergleich mit der aktuellen Wimbledon-Siegerin Serena Williams.

Sybille Bammers Erfolgslauf beim 2.000.000 Dollar-Turnier von Cincinnati geht weiter: Österreichs Nummer eins setzte sich gegen die Weltranglsten-Zweite Serena Williams mit 7:5, 6:4 durch. Mit diesem Sieg stellte Bammer im direkten Duell mit der US-Amerikanerin bereits auf 2:0. Auch das bislang einzige Duell hatte die Oberösterreicherin 2007 in Hobart für sich entschieden. Im Viertelfinale geht es nun gegen die Serbin Jelena Jankovic , die gegen die Weißrussin Victoria Azarenka mit 7:5, 7:6 die Oberhand behielt.
Bammer bewahrt im Endspurt Nerven
Nach dem Gewinn des ersten Satzes erwischte Bammer auch im zweiten Durchgang den besseren Start und erspielte sich eine 5:2-Führung. In der Folge musste sich zum einzigen Mal im Spiel ihr Service abgeben und Williams verkürzte auf 4:5. Bammer behielt aber die Nerven und servierte nach einer Stunde un 36 Minuten zum Matchgewinn aus. "Ich habe gegen Serena schon vor zwei Jahren gewonnen, trotzdem war ich sehr nervös. Ich habe den Ball nur im Spiel gehalten und ihr die Arbeit überlassen - das hat funktioniert", so Bammer nach einem ihrer größten Erfolge.
Bilanz spricht gegen Bammer
Im Kampf um ihr zweites Semifinale der Saison wartet auf Bammer nun die Weltranglisten-Fünfte, Jelena Jankovic. Die Serbin zählt nicht unbedingt zu den Lieblingsgegnerinnen der 29-jährigen Ottensheimerin: Von den bisherigen acht Begegnungen gingen sieben an Jankovic, zuletzt hatte Bammer sechs Mal in Folge das Nachsehen. Allerdings präsentierte sich Jankovic zuletzt nicht in Topform: Seit ihrem Turniersieg im April in Marbella kam die 24-Jährige bei keinem Turnier über das Viertelfinale hinaus.
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