Villach: Neuchrist fordert Paris-Sieger

Bei der Europameisterschaft der unter 18-Jährigen gab es nur für Dominik Wirlend, Maximilian Neuchrist und Tristan-Samuel Weissborn Erfolgserlebnisse. Österreichs Mädchen gingen leer aus.

Mit sieben Akteuren startete Österreich bei der U18-Europameisterschaft in Villach, lediglich drei von ihnen schafften am ersten Spieltag den Sprung in die nächste Runde. Maximilian Neuchrist, der in Runde eins ein Freilos hatte, fertigte den Bulgaren Andreas Neykov mit 6:0, 6:1 ab und trifft in Runde drei auf den topgesetzten Daniel Berta. Der Schwede liegt in der Jugendweltrangliste derzeit auf Rang zwei und gewann heuer den French Open-Bewerb der Junioren.

Wirlend und Weissborn ohne Satzverlust
Dominik Wirlend siegte in Runde eins gegen den Türken Alp Golcuklu mit 6:2, 6:4 und verpasste in Runde zwei Geyhun Afandiyev (AZE) die "Brille". Nächster Gegner ist nun der auf vier gesetzte Spanier Pablo Carrero Busta. Tristan-Samuel Weissborn steht nach einem 6:4, 7:6-Erfolg über den Polen Piotr Gadomski ebenfalls schon in Runde drei. Für Daniel Schmidt ist der Einzelbewerb hingegen beendet. Der 18-Jährige unterlag dem auf 15 gesetzten Schweden Patrik Brydolf glatt mit 1:6, 1:6.

Sieglose ÖTV-Mädchen
Im Mädchenbewerb gab es für die österreichischen Teilnehmerinnen hingegen kein Erfolgserlebnis. Christina Mathis zog gegen Alexandra Perper mit 6:2, 4:6 und 4:6 den Kürzeren. Dabei gab die Vorarlbergerin gegen die im Ranking um rund 530 Positionen schlechter platzierte Moldawierin im Entscheidungssatz eine 4:1-Führung aus der Hand. Die beiden übrigen Österreicherinnen blieben bei ihren Auftritten in Villach ohne Satzgewinn: U18-Staatsmeisterin Stephanie Hirsch unterlag der Slowakin Zuzanna Luknarova mit 3:6, 0:6, Magdalena Österle verabschiedete sich gegen die auf vier gesetzte Rumänin Elora Dabija mit 0:6, 1:6.


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