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Auf & Ab: Marach auf Masters-Kurs
Jürgen Melzer verliert im Einzel drei Positionen und steht im Sommer unter Druck.

Für Oliver Marach läuft es im Doppel weiterhin nach Wunsch: Durch den Viertelfinal-Einzug in Wimbledon verbesserte sich der Steirer auf Rang 17 und erreichte damit ein neues Career High. Und auch im Team-Ranking sieht es für Marach sehr gut aus: Mit Lukasz Kubot belegt er Platz fünf und liegt damit weiter auf Masters-Kurs. Die ersten acht Paare sind am Jahresende berechtigt bei den "ATP World Tour Doubles Finals" in London teilzunehmen.
An der Spitze der Herren-Weltrangliste löste Roger Federer durch seinen Erfolg in Wimbledon nach rund einem Jahr Rafael Nadal wieder als Nummer eins der Welt ab. Österreichs Nummer eins Jürgen Melzer büßte bei der am Montag erschienen Weltrangliste hingegen drei Plätze ein und befindet sich derzeit auf Rang 30. In den kommenden Monaten steht Melzer gehörig unter Druck. Immerhin hat er im Juli und August 590 seiner derzeitigen 1580 Punkte zu verteidigen – im schlimmsten Fall droht dem Deutsch-Wagramer der Fall aus den Top 50.
Daniel Köllerer verbesserte sich trotz des Erstrunden-Debakels in Turin gegen Denis Gremelmayr um acht Plätze und ist nun 83. Im Gegensatz zu Melzer hat Österreichs Nummer zwei einen relativ ruhigen Sommer vor sich. Bis Mitte September hat er nämlich nur 50 Punkte von seinem Kitzbühel-Achtelfinale aus dem Vorjahr zu verteidigen.
Österreichs Nummer drei Stefan Koubek machte dank des Erstrunden-Erfolgs in Wimbledon 16 Positionen gut und liegt auf Rang 173. In den kommenden Monaten kann Koubek wieder voll punkten, da er nach seiner Bandscheiben-OP aus dem Vorjahr erst im November wieder punkte zu verteidigen hat.
Bei Österreichs Top-Damen hat sich in den vergangenen Wochen nur wenig verändert. Sybille Bammer bleibt als 26. beste Österreicherin, Tamira Paszek folgt auf Position 63, Patricia Mayr ist als 80. Österreichs Nummer drei. Während Tamira Paszek aufgrund von Rückenproblemen in den kommenden Wochen keine Turniere spielen kann, sind Bammer und Mayr diese Woche beim 220.000 Dollar-Turnier in Budapest am Start.
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