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Wimbledon: Melzer unterliegt Roddick
Der Österreicher zeigt in der dritten Runde der All England Championships 2009 gegen die Nummer sechs des Turniers eine tolle Vorstellung, muss sich aber in vier Sätzen geschlagen geben.

Unglückliche Niederlage für Jürgen Melzer in der dritten Wimbledon-Runde 2009. Der Niederösterreicher unterlag Andy Roddick trotz einer eindrucksvollen Vorstellung mit 6:7 (2), 6:7 (2), 6:4 und 3:6 und verpasste es damit, erstmals bei einem Grand Slam-Event ins Achtelfinale einzuziehen.
Pech zu Beginn
Mehr als unglücklich verlor Österreichs Nummer eins den ersten Durchgang. Erst im Tiebreak legte der Amerikaner mit 4:1 vor und war danach ungefährdet. Bis dahin hatte Melzer zwölf Asse (Roddick: neun) und 20 Winner (Roddick: zwölf) geschlagen und das bessere Tennis gezeigt. Nicht viel anders der Verlauf des zweiten Satzes. Ohne Break ging es bei 6:6 in die Entscheidung, dort kassierte der Deutsch-Wagramer das Minibreak zum 1:3 aus seiner Sicht und war erneut nicht imstande eine Wende herbeizuführen.
Melzer kämpft weiter
Im dritten Satz schlug Melzer zurück. Weiterhin beeindruckte er mit eingestreuten Stoppbällen und nahm dem Wimbledon-Finalisten 2005 plötzlich zum 4:2 den Aufschlag ab, verkürzte in Folge nach 137 Minuten zum 1:2 in Sätzen. Danach blieb die Partie offen, Melzer kassierte zwar zunächst das Break zum 1:3, rebreakte jedoch wenig später zum 3:4. Dann aber folgte die Entscheidung zuungunsten des Österreichers: Roddick breakte zum 5:3 und brachte danach sein Service ohne Probleme durch um nach zwei Stunden und 53 Minuten als - sichtlich erleichterter - Sieger dazustehen.
Antonitsch-Rekord hält
Somit bleibt Alex Antonitsch der Österreicher, dem zuletzt in Wimbledon der Einzug unter die letzten 16 gelungen war. Anno 1990 musste er sich nach drei Siegen schließlich Ivan Lendl in vier Sätzen geschlagen geben.
Koubek verpasst Sensation
Stefan Koubek hat bei seiner neunten Wimbledon-Teilnahme den erstmaligen Einzug in die dritte Runde nur knapp verpasst. Der Kärntner unterlag beim dritten Grand Slam-Turnier des Jahres am Mittwoch dem auf 15 gesetzten Tommy Robredo mit 6:3, 6:4, 4:6, 6:7 und 1:6. Durch den Sieg stellte der Spanier im direkten Vergleich mit Koubek auf 5:1.
Starker Auftakt
Koubek bewies zunächst Nervenstärke, wehrte alleine im ersten Durchgang zehn Breakchancen ab und nutzte selbst seine einzige Möglichkeit zum 4:2. Im zweiten Durchgang erwischte der 32-Jährige einen Auftakt nach Maß, durchbrach gleich zu Beginn Robredos Service und ließ sich den Satz nicht mehr nehmen.
Koubek lässt Chancen aus
Im dritten Durchgang kam der Spanier dann besser ins Spiel und ging rasch mit 3:1 in Führung. Koubek konnte zwar noch ausgleichen musste bei 4:5 aber das entscheidende Break hinnehmen. Im vierten Satz hatte Koubek dann die Vorentscheidung auf dem Schläger, als er bei 3:3 insgesamt drei Breakchancen ungenutzt ließ und in der Folge den Satz im Tiebreak abgeben musste.
Schnelle Entscheidung
Nach dem Verlust des vierten Satzes war die Partie aus Sicht des Kärntners dann gelaufen. Robredo stellte mit zwei Breaks auf 4:0 und fixierte nach drei Stunden und 29 Minuten der Aufstieg in die dritte Runde.
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