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Vandans in Bundesliga nicht zu stoppen
Die Vorarlberger feierten gegen Klagenfurt ihren zweiten Sieg. Deutsch-Wagram verliert trotz Jürgen Melzer gegen das LTM Team Wien.

Titelfavorit UTC Vandans eilt in der Bundesliga der Herren von Erfolg zu Erfolg. Dem Heimtriumph zum Auftakt gegen den 1. Salzburger TC Stiegl ließen die Vorarlberger einen 6:3-Sieg in Klagenfurt folgen. Rainer Eitzinger, der zuletzt in Italien beim 15.000 Dollar-Future ins Endspiel gekommen war, gewann dabei seine Partie gegen Martin Vacek mit 6:4, 6:4.
Aufsteiger siegt in Salzburg
Der Ober St. Veiter TC feierte beim 1. Salzburger TC Stiegl ebenfalls einen 6:3-Sieg. Sollte am morgigen Dienstag dem Protest von Ober St. Veit gegen die Beglaubigung der 4:5-Niederlage gegen Klagenfurt (die Kärntner hatten entgegen dem Reglement zwei Nicht-EU-Spieler eingesetzt, obwohl nur ein Akteur pro Begegnung aus einem Nicht-EU-Land spielberechtigt ist) stattgegeben werden, stünden in Gruppe A mit Vandans und der Mannschaft aus Wien-Hietzing die Aufsteiger in die Vorschlussrunde der Herren-Bundesliga fest.
Melzer für Deutsch-Wagram im Einsatz
In Gruppe B schlug Jürgen Melzer nur zwei Tage nach seinem Ausscheiden bei den French Open für den TC Deutsch-Wagram auf, konnte die 2:7-Niederlage der Niederösterreicher gegen das LTM Team Wien jedoch nicht verhindern. Melzer entschied zwar trotz Rückenproblemen sein Einzel gegen den Italiener Simone Vagnozzi (ATP-Rang 275) ohne größere Probleme mit 6:1, 7:5 für sich, musste im Doppel an der Seite von Pascal Brunner eine 4:6, 2:6-Niederlage gegen das italienische Duo Vagnozzi/Leonardo Azzaro einstecken. Den zweiten Punkt der Deutsch-Wagramer holte der Deutsche Sebastian Knittel, der sich gegen den Steirer Oliver Marach mit 3:6, 6:4, 6:3 durchsetzte.
Semifinalisten stehen fest
Durch den Sieg hat sich das LTM Team Wien in Deutsch-Wagram ebenso bereits das Semifinal-Ticket gesichert wie der UTC Hohe Brücke Strassburg. Der Aufsteiger fertigte auswärts den ULTV Linz mit 8:1 ab, wobei die Gäste bereits nach den Singlepartien uneinholbar mit 5:1 in Führung lagen. Im Spitzenspiel gab der für die Kärntner spielende Niederösterreicher Andreas Haider-Maurer in einem hart umkämpften Match dem deutschen Linz-Legionär Sascha Kloer mit 7:6, 0:6, 6:4 das Nachsehen.
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