Österreichs Daviscup-Team steht fest

Davis Cup-Kapitän Gilbert Schaller hat am Dienstag Jürgen Melzer, Stefan Koubek, Alexander Peya und Julian Knowle für das Erstrunden-Duell in der Weltgruppe gegen Deutschland nominiert.

Österreichs Tennis-Asse nehmen vom 6. -8. März im Olympia-Eissportzentrum von Garmisch-Partenkirchen den nächsten Anlauf, um zum vierten Mal nach 1989, 1990 und 1995 das Weltgruppen-Viertelfinale zu erreichen. Seit dem Jahr 2004 war für das ÖTV-Team fünfmal hintereinander jeweils in Runde eins Endstation, doch mit ebenso vielen Erfolgen im Weltgruppen-Play-off sicherten sich die Österreicher stets die Zugehörigkeit zum Kreis der 16 besten Tennis-Nationen der Welt.

Koubek wieder zurück
Für die Neuauflage des legendären Davis-Cup-Duells, das Deutschland 1994 in Unterpremstätten gegen Österreich mit 3:2 für sich entschied, hat ÖTV-Kapitän Gilbert Schaller das Quartett Jürgen Melzer (ATP-32), Alexander Peya (ATP-176), Stefan Koubek (ATP-266) und Doppel-Spezialist Julian Knowle (ATP-Doppel 20) einberufen. "Das ist die Mannschaft mit den größten Erfolgsaussichten. Viel wird davon abhängen, ob es uns gelingt, am ersten Tag einen Punkt zu holen", sagte Schaller.

Koubek bereit
"Im Doppel sehe ich mit dem Duo Knowle und Melzer einen kleinen Vorteil auf unserer Seite", ergänzte der 39-Jährige, der in Garmisch-Partenkirchen auch wieder auf Stefan Koubek zurückgreifen kann: "Stefan ist auf dem Weg zurück. Er ist ein Spieler, auf den ich nicht verzichten will und der mit seiner Erfahrung sehr wertvoll für die Mannschaft ist. Und mit Alexander Peya haben wir einen Mann in unseren Reihen, der in Großbritannien beim Stand von 2:2 Nerven bewiesen und den entscheidenden Punkt geholt hat. Sollte im Einzel etwas passieren, kann man auf ihn zählen – vor allem in der Halle auf Hardcourt", meinte der heimische Kapitän.

Drei Top 40-Spieler
Schallers Gegenüber Patrik Kühnen schenkt Rainer Schüttler (ATP 31) dem nach einer Knöchelverletzung wieder genesenen Nicolas Kiefer (ATP 33), Philipp Kohlschreiber (ATP 39) und dem Wien-Sieger des Vorjahres, Philipp Petzschner (ATP 80), das Vertrauen. "Eine kleine Überraschung ist die Einberufung von Kiefer, die unsere Aufgabe mit Sicherheit noch schwieriger macht. Mit drei Top-40-Spielern haben die Deutschen im Einzel viele Varianten", kommentierte Schaller die Aufstellung des DTB-Teams.


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