Zweites Spiel, zweite Niederlage für Österreich
Auch im zweiten Gruppenspiel verlor das österreichische FedCup-Team beide Einzel. Anstatt Melanie Klaffner bot Coach Tesar diesmal die junge Burgenländerin Nikola Hofmanova auf.

Nach der gestrigen Auftaktniederlage gegen Slowenien zogen die Damen rund um Patricia Mayr auch gegen das dänische Team den Kürzeren. Damit ist der letzte Platz in der Gruppenphase auch vor dem Spiel gegen Weißrussland fix. Damit müssen die jungen Österreicherinnen am Samstag entweder gegen Bosnien-Herzegowina oder Luxemburg gegen den Abstieg aus der Euro/Afrika Zone I kämpfen.
Hofmanova mit Fehlstart
Im ersten Match des Tages trat Nikola Hofmanova gegen der um ein paar Plätze schlechter platzierten Dänin Hanna Skak Jensen an. Die Anfangsphase verschlief die 18-Jährige total und musste den ersten Durchgang mit 1:6 abgeben. In Satz zwei kam Niki besser ins Spiel, musste sich dennoch mit 5:7 geschlagen geben. „Ich war zu Beginn sehr nervös und habe kaum einen Ball ins Feld gespielt. Ich wollte direkte Punkte machen, aber dabei keine Fehler begehen. Das hat im ersten Satz aber nicht funktioniert. Im zweiten Satz bin ich dann besser in die Ballwechsel hineingekommen. In Summe war es eine Leistung mit Licht und Schatten“, meinte Hofmanova.
Mayr gegen entfesselte Wozniacki chancenlos
Im zweiten Einzel war Teamleaderin Patrica Mayr gegen die Weltranglisten-13. Carolina Wozniacki Außenseiterin. Bis zum 2:2 im ersten Satz spielte die Tirolerin gut mit, musste sich aber in Folge der unbändigen Power der jungen Dänin beugen. Nach 65 Minuten war die 2:6, 1:6-Niederlage besiegelt und Österreich fix das Schlusslicht der Round-Robin Gruppe. „Wozniacki war heute einfach zu stark für mich. Ich habe phasenweise zwar ganz gut mitgehalten und habe auch versucht, Varianten in mein Spiel einzubauen, aber sie hat gezeigt, warum sie in der Weltrangliste so weit vorne steht“, so Mayr.
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