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Nadal sicher im Semifinale, Verdasco überrascht weiter
Der Spanier überzeugt mit einem weiteren Dreisatz-Sieg und trifft nun auf Sensationsmann Fernando Verdasco.

Rafael Nadal braust bei den Australian Open 2009 weiterhin Richtung Endspiel. Im Viertelfinale setzte sich der Topgesetzte gegen die Nummer sechs des Turniers, Gilles Simon erneut in drei Sätzen mit 6:2, 7:5 und 7:5 durch und behält damit weiterhin seine weiße Weste: Bislang konnte kein Spieler dem 21-Jährigen einen Satz abnehmen, ebenso musste Nadal heuer in Melbourne noch kein einziges Tiebreak spielen.
Simon kämpft sogar nach dem Match
Simon erwies sich dabei dennoch als harter Brocken. Immerhin gelang es dem Franzosen Nadal in jedem Satz ein Service-Game abzunehmen. Der Spanier war jedoch der noch bessere Rückschläger: Mit drei Breaks im ersten, und je zwei in den folgenden Sätzen machte er in fast 150 Minuten alles klar. Wie verbissen Simon zu Werke ging, bewies er auch nach dem ersten Matchball. Der Linienrichter gab Simons Ball out, Nadal ließ sich feiern, mussste aber seinen Jubel unterbrechen: Simon bestand nämlich auf den Videobeweis. Genutzt hat es nichts: Das "Hawkeye" bestätigte den Outball.
Verdasco überrascht weiter
Mit Fernando Verdasco scheint indessen ein neuer Superstar am Tennishimmel aufzugehen: Der spanische Daviscupper bleibt nämlich weiter die Sensation von Melbourne. Nach seinem Sieg gegen Andy Murray schaltete er nun mit Jo Wilfried Tsonga den Vorjahresfinalisten aus. Mit 7:6 (2), 3:6, 6:3 und 6:2 schockte er den Franzosen, der mit 46 Winnern zwar um zehn mehr als Verdasco schlug, zugleich aber mit 40 unforced errors (Verdasco: 29) der fehleranfälligere Spieler war.
Ein Spanier im Finale
Somit ist ein spanischer Spieler in jedem Fall im Endspiel. Wenn es nach der Statistik geht, dann sollte es die Nummer eins der Welt werden. Denn das Head to Head sieht den Linkshänder aus Mallorca mit 6:0 vorne liegen.
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