Melbourne: Melzer weiter, Koubek out
In der zweiten Runde der Australian Open wurde Österreichs Nummer eins seiner Favoritenrolle gerecht, für Stefan Koubek erwies sich hingegen Gael Monfils als zu stark.

Sieg und Niederlage aus österreichischer Sicht in der zweiten Runde des ersten Grand Slam Turniers des Jahres. Während Jürgen Melzer den deutschen Qualifikanten Andreas Beck mit 5:7, 7:6 (7), 6:4 und 6:3 niederrang, schied Stefan Koubek gegen den auf zwölf gesetzten Franzosen Gael Monfils ebenso in vier Sätzen mit 4:6, 4:6, 6:3 und 2:6 aus.
Melzer über Kampf ins Spiel
Alles andere als ein Spaziergang sollte die Runde zwei für Jürgen werden. Beck (ATP 103) setzte dem Österreicher von Beginn an gehörig zu, holte sich Durchgang eins nach 46 Minuten. In dieser Tonart ging es weiter, Melzer verlor auch zu Beginn des zweiten Satzes sein Service, rebreakte aber zum 3:3. Im folgenden Tiebreak setzte sich der Lnkshänder hauchdünn mit 9:7 durch, was auch zugleich die Wende bedeuten sollte ...
Knoten geplatzt
... denn dannach lief alles für den Niederösterreicher: Ein Braek reichte zum Gewinn des dritten Satzes, im letzten Durchgang gab Jürgen nach zwei Breaks eine 5:2-Führung nicht mehr aus der Hand und stand nach drei Stunden und 13 Minuten als Sieger fest.
Murray als Gegner
Nun trifft der Deutsch Wagramer mit dem auf vier gesetzten Andy Murray auf einen heißen Titelkandidaten. Dieser hatte in seinem Spiel gegen Marcel Granollers keine Mühe und gewann mit 6:4, 6:2 und 6:2, wobei Murray dem Spanier sechs mal das Service abnahm. Jürgen liegt im head to head mit dem Schotten zwar mit 0:3 zurück, dennoch bietet das Duell einiges an Brisanz: Bei den US Open 2008 noch hatte Melzer den späteren Finalisten Murray in fünf Sätzen an den Rand einer Niederlage gebracht.
Koubek scheitert
Stefan Koubek hingegen war der Einzug in Runde drei nicht vergönnt. Sein Gegner Gael Monfils holte sich die ersten zwei Sätze mit je einem Break. Nach Gewinn des dritten Satzes schien Koubek ins Match zurückzufinden, hatte aber nicht das nötige Glück: Drei Breakchancen ließ der Kärntnter im letzten Satz aus, Monfils hingegen nutzte zwei von zwei und gewann auch den letzten Durchgang mit 6:2.
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