Melbourne: Traumstart für Österreichs Herren
Sowohl Jürgen Melzer wie auch Stefan Koubek meisterten beim ersten Grand Slam-Turnier des Jahres ihre Erstrundenaufgaben mühelos.

Einen aus heimischer Sicht höchst erfreulichen Start konnten Österreichs Herren bei den Australian Open 2009 verzeichnen: Nicht nur, dass mit Stefan Koubek und Jürgen Melzer beide Vertreter Österreichs die zweite Runde erreichten, blieben sie auch in ihren Auftaktpartien ohne Satzverlust.
Melzer ungefährdet gegen Riesentalent
Österreichs Nummer eins gewann sein Auftaktmatch gegen den erst 19-jährigen Japaner Kei Nishikori (ATP 59) mit 7:5, 6:2 und 6:1, wobei Melzer nur im ersten Satz Probleme hatte: Da musste die Nummer 31 des Turniers beim Stand von 3:5 aus seiner Sicht zwei Satzbälle abwehren, danach lief aber alles für den Österreicher: mit 26 unerzwungenen Fehlern (Nishikori: 42) und 35 Winnern (Nishikori: 16 ) war der Niederösterreicher letzten Endes überlegen: "Bei der extremen Hitze hat mir die Routine schon geholfen. Ausserdem habe ich die Bälle sehr gut verteilt", meinte Melzer nach dem Spiel.
Koubek problemlos gegen Youzhny
Noch weniger Mühe mit seinem Kontrahenten hatte Stefan Koubek. Gegen den an sich unberechenbaren Russen Mikhail Youzhny benötigte der Kärntner nicht viel mehr als jeweils eine halbe Stunde pro Satz um sich mit 6:3, 6:2 und 6:2 durchzusetzen. Im Matchverlauf kam Stefan dabei auf 16 Breakchancen, von denen er sieben nutzte. Zum Vergleich: Youzhny verwertete lediglich zwei aus sieben Breakmöglichkeiten.
Schwerer Gegner für Koubek
Für Koubek kommt es nächste Runde bereits knüppeldick: Da wartet nämlich mit Gael Monfils die Nummer zwölf der Australian Open. Der Franose ist derzeit alles andere als schlecht in Form: In Doha besiegte er zuletzt Rafael Nadal in zwei Sätzen, bei seinem Melbourne Auftakt ließ er dem Argentinier Martin Vassallo Arguello keinen Satzgewinn. Das einzige Duell mit dem Wien-Finalisten allerdings hat Stefan 2005 in New Haven für sich entschieden.
Melzer Favorit
Etwas leichter wird die Aufgabe vermutlich für Jürgen werden. Gegen den Qualifikanten Andreas Beck (ATP 103) ist der 27-Jährige zwar sicherlich zu favorisieren, allerdings wartet mit dem Deutschen nun ein Gegner, dem Melzer auf der Tour bislang noch nicht gegenübergestanden war.
Die aktuellen tennisweb.at-Raster aus Melbourne
zurück zur Übersicht
|