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FedCup: Österreich mit stärkstem Team nach Talinn
Dem erweiterten Kader für den FedCup in Estland gehören alle ÖTV-Asse an.

Österreichs Kapitän Alfred Tesar hat am Donnerstag ein sechsköpfiges Aufgebot für die FedCup-Gruppenspiele in der Europa/Afrika-Zone I vom 4. bis 7. Februar 2009 in Tallinn (Estland) nominiert. Dem erweiterten Kader, der am 5. Jänner auf vier Spielerinnen reduziert werden muss, gehören mit Sybille Bammer, Tamira Paszek, Yvonne Meusburger, Patricia Mayr, Melanie Klaffner und Doppel-Spezialistin Sandra Klemenschits alle ÖTV-Asse an.
Starkes ÖTV-Aufgebot
"Es ist erfreulich, dass alle Spielerinnen ihre Bereitschaft bekundet haben, in Tallinn die Rückkehr in die Weltgruppe II in Angriff zu nehmen", kommentiert Alfred Tesar das Ergebnis der Gespräche, die er in den vergangenen Tagen mit seinen Schützlingen geführt hat. "Wenn wir um den Aufstieg mitspielen wollen, werden wir unser bestes Team benötigen. Wir müssen diesmal nicht nur einen Länderkampf, sondern ein ganzes Turnier gewinnen", ist sich Tesar der Tatsache bewusst, dass die Rückkehr in die Weltgruppe II eine schwierige Aufgabe wird.
Schwierige Aufgabe
Die Europa/Afrika-Zone I, die 15 Nationen umfasst, wird am 4. Februar zunächst in einem Meisterschaftssystem mit drei Vierer- und einer Dreiergruppe ausgetragen. Danach kommt es zu zwei Finalspielen der vier Gruppensieger. Nur die Gewinner dieser beiden Duelle sichern sich ein Ticket für das Weltgruppen-II-Play-off, das dann Ende April auf dem Programm steht. Gespielt wird im Coral Tennis Club von Tallinn auf Hardcourt.
Tesar beobachtet in Melbourne
Österreich wird in der Gruppenphase neben Kroatien, Schweden und den Niederlanden gesetzt sein. "Aber das ist keine große Hilfe, weil zu den ungesetzten Teams so starke Nationen wie Polen mit Agnieszka Radwanska, Weißrussland mit Victoria Azarenka, Estland mit Kaia Kanepi oder Rumänien mit zwei Top-50-Spielerinnen zählen", erklärt Tesar. Der FedCup-Kapitän wird imJänner zu den Australian Open nach Melbourne reisen, um vor Ort etwaige Gegnerinnen zu beobachten und sich zudem ein Bild von der Form der ÖTV-Damen zu machen.
FedCup-Comeback von Klemenschits?
Bis 5. Jänner muss Tesar den Kader auf vier Spielerinnen reduzieren, hat aber die Möglichkeit, bis eine Stunde vor der Auslosung noch bis zu zwei Akteurinnen auszutauschen. Die Auslosung wird entweder in der Woche vor dem FedCup in London oder aber erst am 3. Februar in Tallinn vorgenommen. Da die Länderkämpfe in der Europa/Afrika-Zone I nur über zwei Einzel und ein Doppel gehen, hat Tesar auch Doppel-Spezialistin Sandra Klemenschits in das vorläufige Aufgebot berufen. Sollte die Salzburgerin den Sprung in das endgültige rot-weiß-rote Quartett schaffen, stünde sie erstmals seit April 2006 in Spanien und zum ersten Mal nach ihrer schweren Erkrankung wieder im österreichischen Team.
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