Ukraine: Koubek unterliegt Hanescu in zwei Sätzen
Nach drei Siegen war für Stefan Koubek beim125.000 Dollar+H-Challenger Endstation. Der Kärntner unterlag dem Rumänen Victor Hanescu, kann aber mehr als positiv mit dem Turnier Bilanz ziehen.

Eine ereignisreiche Woche geht für Stefan Koubek zu Ende: Der 31-jährige Routinier verlor beim 125.000 Dollar+H-Challenger in Dnipropetrowsk (UKR) gegen die Nummer 52 der Welt, Victor Hanescu aus Rumänien, nach 73 Minuten 5:7, 2:6. Koubek konnte gegen den 1,98 Meter großen Aufschlag-Riesen im ersten Durchgang mithalten, doch die Big Points machte Hanescu, der im Head-to-head auf 2:2 ausglich.
Mehr Winner, aber auch mehr Fehler
Im ersten Satz hielten Koubek und Hanescu ihr Service bis zum 5:5, ehe Hanescu seine fünfte Chance zum ersten Break nützte. Anschließend verwertete der Rumäne nach 44 Minuten seinen zweiten Satzball. In Durchgang zwei war der Österreicher klar im Nachteil, den schnellen 0:4-Rückstand konnte er nicht mehr aufholen. Insgesamt konnte Stefan keine von zwei Breakchancen nützen. Er schlug zwar mehr Winner als sein Gegenüber, fabrizierte aber auch 53 unerzwungene Fehler.
Fortsetzung der Punktejagd in Finnland
Die "Fortsprünge" dieser Woche, wie sie Stefan in seinem Tagebuch bezeichnet, können sich sehen lassen: Mit Dudi Sela bezwang er erstmals seit seinem Comeback einen Top 100-Spieler. Anschließend deklassierte er den Weltranglisten-110. Denis Istomin mit 6:2, 6:0. Somit werden ihm für sein erstes Semifinale seit East London im Februar 40 Zähler im Ranking gut geschrieben, zum Lohn könnte sich die Rückkehr unter die besten 200 ausgehen. Nächste Woche ist Koubek beim 106.500 Euro+H-Turnier in Helsinki im Einsatz: Dort trifft er zum Auftakt auf den Argentinier David Guez. ATP-Punkte hat er erst im Jänner wieder zu verteidigen, da aber gleich 75 von der dritten Runde in Melbourne.
Doppel-Niederlage für Marach
Im Doppel verpasste Oliver Marach an der Seite des Polen Lukasz Kubot seinen vierten Saisontitel nach Acapulco (MEX), Karshi (UZB) und Seoul (KOR). Die beiden unterlagen im Endspiel Guillermo Canas (ARG)/Dmitry Tursunov (RUS) mit 3:6, 6:7. Im Semifinale hatten Marach/Kubot das östereichisch-deutsch Duo Alex Peya und Björn Phau in drei Sätzen besiegt.
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