Linz: Klaffner zum Auftakt ohne Chance
Melanie Klaffner macht in Runde eins von Linz lediglich vier Games

Für Melanie Klaffner war am Montag in Runde eins des 600.000 Dollar-Turniers in Linz bereits Endstation. Die mit einer Wildcard ausgestattete Oberösterreicherin unterlag der Estin Kaia Kanepi nach lediglich 65 Minuten mit 4:6, 0:6.
Chancen nicht genutzt
Klaffner hatte besonders bei eigenem Service große Probleme und brachte nur 44 Prozent ihrer ersten Aufschläge ins Feld. Die Estin nutzte diese Schwäche und durchbrach siebenmal Klaffners Aufschlag. Die Welserin hingegen erspielte sich zwar acht Breakmöglichkeiten konnte allerdings nur drei davon nutzen.
"Meuse" als Außenseiterin
Als nächste Österreicherin ist nun am Dienstag Yvonne Meusburger gegen die Slowakin Dominika Cibulkova im Einsatz: "Das wird ein schweres Match, aber ein leichtes hätte es für mich angesichts des extrem starken Teilnehmerfeldes ohnehin nicht gegeben", ist sich die Vorarlbergerin ihrer Außenseiterrolle bewusst.
"Bille" und "Mimi" spielen am Mittwoch
Sybille Bammer und Tamira Paszek greifen beim Generalie Ladies erst am Mittwoch ins Turniergeschehen eins. Österreichs Nummer eins trifft dabei auf Francesca Schiavone und stellt sich auf eine lange Partie ein: "Das Match gegen Schiavone kann eine zähe Angelegenheit werden. Sie ist eine Spielerin, die so wie ich um jeden Punkt fightet. Das kann eine lange Partie werden, aber ich bin bereit, auch wenn es drei Stunden dauern sollte“, so Bammer.
Glückt Bammer die Revanche?
Im Februar hatte Bammer gegen die Italienerin in Dubai noch in zwei Sätzen verloren, dennoch zeigt sich Bammer optimistisch: "Ich hoffe, dass ich hier den Spieß umdrehen kann. Linz ist klarerweise eines meiner Lieblingsturniere. Ich kann zu Hause in meinem Bett schlafen und bin während des Turniers bei meiner Familie. Ich fahre 15 Minuten bis zur Halle und werde bei den Matches von meinen Freunden und vielen Fans unterstützt", freut sich die Nummer 26 der Weltrangliste auf ihr Heimturnier.
Paszek zuversichtlich
Auch von Tamira Paszek gab es zuletzt erfreulich Nachrichten. Die Vorarlbergerin, die zum Auftakt auf die tschechische Qualifikantin Petra Kvitova trifft, hat ihre Verkühlung samt leichter Angina überwunden und sieht ihrem bereits vierten Antreten in der Intersport Arena mit Zuversicht entgegen. "Gesundheitlich geht es mir zum Glück schon wieder viel besser. Ich kann einwandfrei trainieren und habe mich auf die Bedingungen und auf den Platz schon recht gut eingestellt. Ich möchte alles daransetzen, um das Jahr in Linz erfolgreich ausklingen zu lassen. Es ist heuer einiges nicht so gelaufen, wie ich mir das vorgestellt habe. Die zweite Jahreshälfte hat die Saison aber doch noch einigermaßen gerettet", so die 17-Jährige.
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