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Federer triumphiert bei den US Open
Die ehemalige Nummer eins der Welt meldet sich mit seinem ersten Grand Slam-Sieg 2008 eindrucksvoll zurück.

Roger Federer hat es diesmal allen Skeptikern gezeigt. Mit einer beeindruckenden Vorstellung im Finale der US Open 2008 fegte der Schweizer über Nadal-Bezwinger Andy Murray mit 6:2, 7:5 und 6:2 hinweg und sicherte sich seinen bereits fünften US Open-Titel in Folge. Ebenso schrieb der 27-Jährige mit diesem Triumph Tennisgeschichte: Erstmals ist es einem Spieler gelungen, zwei verschiedene Grand Slam-Turniere (US Open, Wimbledon) fünf mal in Serie zu gewinnen.
Federer unwiderstehlich
Die Zuschauer im Arthur Ashe-Stadium bekamen von Beginn an einen konzentrierten und offensiv eingestellten Titelverteidiger zu sehen. Bis zum 2:2 im ersten Satz ließ er den Briten noch mitspielen, dann drehte er richtig auf, zog mit sechs Games in Folge auf 6:2 und 2:0 davon. Murray, fightetete mit einem Rebreak zurück und konnte bis zum 5:5 den zweiten Durchgang spannend gestalten, bis ihm Federer erneut den Aufschlag zum 7:5 abnahm.
Murray ohne Mittel
Danach rollte der "Fed-express" noch schneller: Mit einem 5:0 im letzten Satz stellte die aktuelle Nummer zwei der Welt entgültig die Weichen auf Sieg. Die zwei Games für seinen Gegenüber waren nur noch Kosmetik, nach einer Stunde und 51 Minuten durfte dann der Schweizer endlich jubeln.
Federer jagt Sampras
Mit diesem Erfolg dürfte Roger die Krise, die ihn seit Beginn des Jahres begleitetet hatte, entgültig überwunden haben. In Flushing Meadow hält er jetzt bei einer imposanten Serie von 35 Siegen in Folge, ebenso fehlt ihm auf Rekordhalter Pete Sampras lediglich ein Grand Slam-Titel um gleichzuziehen.
... und Nadal
Die Nummer eins-Position wiederzuerlangen, wird so schnell aber nicht möglich sein. Der Grund: Rafael Nadal bekommt durch seinen Semifinaleinzug in New York 300 Nettopunkte aufs Konto, Federer konnte seine Punkte "nur" verteidigen und verliert vorerst gegenüber dem Spanier weiter an Boden.
Williams neue Nummer eins
Bei den Damen hat die Siegerin hingegen die Top-Position sicher: Serena Williams sicherte sich zum dritten Mal nach 1999 und 2002 den Titel in New York. Die US-Amerikanerin bezwang im Endspiel Bammer-Bezwingerin Jelena Jankovic mit 6:4, 7:5 und verhinderte so den ersten Grand Slam-Titel der Serbin. Willimas hingegen stand bereits zum zwölften Mal im Endspiel eines Major-Turniers und holte sich mit ihrem neunten Titel neben 1,5 Millionen Dollar Preisgeld nach fünf Jahren Unterbrechung auch die Nummer eins-Position in der Weltrangliste zurück.
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