New York: Bammer im Viertelfinale

Österreichs Nummer eins eliminiert nach rund drei Stunden Spielzeit Marion Bartoli.

Sybille Bammer steht erstmals in ihrer Karriere im Viertelfinale eines Grand Slam-Turniers. Österreichs Nummer eins bezwang in New York die auf zwölf gesetzte Französin Marion Bartoli mit 7:6, 0:6, 6:4 und erreichte als erste Österreicherin seit Barbara Schett 1999 (ebenfalls bei den US Open) die Runde der letzten acht bei einem Grand Slam-Turnier. Bammers Gegnerin im Kampf um den Semifinaleinzug ist nun die Nummer zwei der Welt, Jelena Jankovic aus Serbien.

"Bille" nervenstark
Im ersten Durchgang hatte Bammer beim Stand von 5:4 und eigenem Service drei Satzbälle, konnte keinen nutzen und kassierte das Break. Bei 5:6 für Bartoli wehrte die Ottensheimerin dann ihrerseits einen Satzball ab, rettete sich ins Tiebreak und holte den Satz.

Bammer steckt 0:6 weg
Der zweite Durchgang war dann eine klare Angelegenheit für Bartoli, die sich im ersten Satz wegen Rückenbeschwerden behandeln lassen musste. Bammer machte 18 unerzwungene Fehler und kam zu keinem Spielgewinn. Im Entscheidungssatz glückte "Bille" das entscheidende Break zum 5:4. In der Folge brachte sie ihr Service durch und fixierte nach drei Stunden und drei Minuten den größten Erfolg ihrer bisherigen Karriere.

Bilanz spricht für Jankovic
Bammers Gegnerin um einen Platz in der Vorschlussrunde ist nun die Nummer zwei der Welt, Jelena Jankovic. Gegen die Serbin geht Bammer erneut als Außenseiterin in die Partie. Von den bisherigen sieben Begegnungen entschied Jankovic sechs für sich, im Vorjahr hatte Bammer im Achtelfinale der US Open ebenfalls das Nachsehen.

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