Peking: Bammers bittere Dreisatzniederlage

Bei den olympischen Spielen in Peking bleibt Sybille Bammer eine Medaille verwehrt.

Für Sybille Bammer ist das olympische Tennisturnier Geschichte. Die Österreicherin unterlag im Viertelfinale der Russin Vera Swonareva mit 3:6, 6:3, 3:6. Die Oberösterreicherin kämpfte zwar aufopfernd, nichtsdestotrotz agierte Swonareva über weite Teile des Matches aggressiver und entschlossener.

Verschiebung als Knackpunkt?
Das Match konnte erst mit rund vier Stunden Verspätung begonnen werden. Dieser Faktor schien Bammer zu verunsichern. Sie verlor sowohl ihr zweites als auch drittes Service-Game zum 1:3 bzw. 1:5. Infolgedessen war mehr als Ergebniskosmetik beim 3:6 für die Österreicherin nicht mehr machbar.

Bammer zündet den Turbo
Im zweiten Satz drehte Bammer auf und zog innerhalb von wenigen Minuten auf 5:0 davon. Nachdem sie einen Satzball vergab, kam die Russin noch auf 3:5 heran, ehe die Oberösterreicherin locker zum Satzgewinn ausservierte.

Wie gewonnen, so zerronnen
Im dritten Satz erwischte Bammer wieder einen klassischen Fehlstart. Sie kassierte ein schnelles Break und lag schnell mit 0:3 zurück. Sybille gab aber nie auf, kämpfte sich zurück in Satz und Match und konnte auf 3:3 ausgleichen. Leider war es das schon mit der Bammer'schen Herrlichkeit. Die Österreicherin gab noch ein weiteres Mal ihren Aufschlag zum 3:5 ab. Diese Chance ließ sich die auf neun gesetzte Vera Swonareva nicht mehr entgehen und servierte zum 6:3 aus.

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