Kitzbühel: Drei Österreicher im Achtelfinale

Jürgen Melzer gab sich zum Auftakt gegen Luis Horna keine Blöße. Daniel Köllerer zieht wie im Vorjahr in die zweite Runde von Kitzbühel ein. Alex Peya profitierte von Corias Aufgabe.

Nach Daniel Köllerer schafften es auch Jürgen Melzer und Alex Peya am Dienstag beim mit 555.000 Euro dotierten Austrian Open in Kitzbühel ins Achtelfinale. Der Niederösterreicher setzte sich zum Auftakt gegen den Peruaner Luis Horna mit 6:3, 6:1 durch. Der "Baron" verlor gegen Guillermo Coria Durchgang eins mit 5:7, profitierte dann aber von der verletzungsbedingten Aufgabe des Argentiniers. Bereits zuvor hatte Köllerer mit einem 7:6, 7:6-Erfolg über Philipp Oswald den Aufstieg in die Runde der letzten 16 fixiert.

Melzer erteilt Lehrstunde
Melzer präsentierte sich gegen die aktuelle Nummer 84 in starker Form. In Durchgang eins nutzte er seine beiden Breakchancen und musste selbst nur einmal sein Service abgeben. Im zweiten Satz ließ er als Aufschläger lediglich vier Punkte zu und durchbrach dreimal Hornas Aufschlag. Nach gerade einmal 53 Minuten fixierte er den Aufstieg ins Achtelfinale, wo es entweder gegen den Brasilianer Leonardo Mayer geht. Melzer zeigte sich jedenfalls selbstbewusst vor der anstehenden Aufgabe: "Mir ist egal, wie der nächste Gegner heißt. Mein Ziel ist es, auch am Wochenende noch in Kitzbühel zu spielen."

Oswald fordert Köllerer
Daniel Köllerer hatte in seiner Partie gegen den Vorarlberger Oswald mehr Mühe als erwartet. Im ersten Satz kassierte er ein frühes Break, rettete sich ins Tiebreak und holte sich nach einer Stunde Satz eins. Im zweiten Durchgang machte Köllerer aus einem 1:3-Rückstand einen 5:3-Vorsprung und servierte bereits zum Matchgewinn. "Ossi" konterte, konnte bei 6:5 einen Satzball nicht verwerten und musste sich letztlich nach rund zwei Stunden geschlagen geben.

Köllerer lobt Oswald
Köllerer, der nun erstmals auf Vorjahresfinalist Potito Starace trifft, zeigte sich nach der Partie zufrieden und zollte seinem Gegner Respekt: "Es ist sehr gut gelaufen. Aber Respekt vor Philipps Leistung. Sein Aufschlag war sensationell – meist über 200 km/h. Wenn er von der Grundlinie auch so gut spielen würde, wäre er schon längst unter den Top-50."

Peya profitiert von Aufgabe
Etwas Glück benötigte Alex Peya für seinen Aufstieg in die Runde der letzten 16. Der Winer verlor Durchgang eins gegen Guillermo Coria mit 5:7, kurz darauf musste der Argentinier allerdings aufgeben. Peya bekommte es nun mit Nicolas Devilder zu tun. Der Franzose fertigte Matthias Bachinger in zwei Sätzen ab. Der Deutsch war nach Andreas Seppis Absage als Lucky Loser in den Main Draw gerutscht.

Fischer muss weiter warten
Für Martin Fischer kam hingegen in Runde eins gegen Sergio Roitman das Aus. Der Vorarlberger musste sich dem Argntinier mit 4:6, 2:6 geschlagen geben und wartet damit weiterhin auf seinen ersten Hauptbewerbsieg auf der ATP-Tour. Roitman machte im ersten Durchgang einen 2:4-Rückstand wett und ließ danach keine einzige Breakchance mehr zu.

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